BasalFix Zahnimplantate

BasalFix Cortico-Basale Implantate

Basal, Komprimierend, Komprimierend-Fix und TPI

Welche vier BasalFix-Implantatserien gibt es und für welchen Knochentyp ist die jeweilige Serie geeignet?

Meta-Beschreibung: BasalFix stellt vier kortikobasale Implantat-Serien für die Sofortbelastung her: Basal, Compressive, Compressive-Fix und TPI. Jede Serie zielt auf einen bestimmten Knochentyp und eine bestimmte Kieferzone ab.

Primäres Schlagwort: BasalFix kortikobasale Implantate Sekundäre Schlagworte: BasalFix basale Implantate, BasalFix Kompressionsimplantate, BasalFix TPI, Tubero-Pterygoid-Implantate, kortikobasale Implantate, Knochenschwund

BasalFix ist ein italienischer Hersteller von basalen Zahnimplantaten mit Sofortbelastung. Die Produktpalette umfasst vier Serien: Basal, Compressive, Compressive-Fix und TPI. Jede Serie ist für einen bestimmten Knochenzustand und eine bestimmte Kieferzone entwickelt worden.

Alle BasalFix-Implantate sind einteilige Titanschrauben, die für die Sofortbelastung von Zahnkronen und Brücken verwendet werden.

BasalFix Basale Implantate: Rein kortikale Verankerung

Farbcode: Blau.
Breitenbereich: 2,8 – 4,5 mm
Längenbereich: 6 – 15 mm

Die BasalFix Basal Implantate sind für Bereiche konzipiert, in denen die Spongiosa vollständig resorbiert ist. Es greift in die zweite kortikale Leiste, die harte Knochenschicht auf der Rückseite des Kiefers, ein und umgeht die weiche Spongiosaschicht vollständig.

Oberflächenbehandlung: Plasmabehandlung durch Nobil Bioricerche (Italien). Der Fortsatz entfernt anhaftendes Endotoxin von der Titanoberfläche, was durch Labor- und klinische Studien an Millionen von Implantaten bestätigt wurde.

Verankerungsmechanismus: Die Implantatspitze setzt an der basalen Kortikalis des Kiefers an. In vielen Fällen liegt sie auch an einer zweiten kortikalen Struktur an, wodurch eine duale kortikale Verankerung entsteht, die unabhängig von der Knochenqualität in den mittleren Schichten für sofortige mechanische Stabilität sorgt.

Typische Platzierungen und Abmessungen:
Die Basal-Linie kann bei allen Knochentypen und in beiden Kiefern eingesetzt werden, auch bei starker Knochenatrophie. Sie ist auch für die postextraktive Platzierung indiziert.

Zone

Kortikales Ziel

Typische Abmessungen

Posteriorer Oberkiefer (Zonen 15-17)

Vertikaler Fortsatz des Gaumenbeins, Pterygoidplatten

3,5 x 14 mm bis 4,6 x 20 mm

Mittlerer Oberkiefer (Zonen 13-23)

Nasenbodenrinde, palatinale Rinde

3,5 x 12-16 mm, palatinale Neigung

Hinterer Unterkiefer (Zonen 36-37, 46-47)

Mylohyoidea, medialer Kortex

3,5 x 8-10 mm, linguale Neigung

Anteriorer Unterkiefer (Zonen 32-44)

Lingualer Kortex, inferiorer Rand

3,5 x 8-15 mm, angepasst an die lokale Höhe

BasalFix Komprimiertes Implantat: Spongiosa-Kompression

Farbcode: Grün
Breitenbereich: 2,8 – 4,5 mm
Länge: 6 – 15 mm

Das BasalFix Compressive Implantatsortiment ist für Zonen konzipiert, in denen eine Schicht gesunder Spongiosa erhalten bleibt. Der Implantatkörper ist im Verhältnis zum chirurgischen Kanal leicht überdimensioniert, so dass die Insertion die umgebende Spongiosa lateral komprimiert. Diese Komprimierung führt zu einer sofortigen reibungsbasierten Primärstabilität. Ein kortikales Engagement der zweiten Leiste ist nicht erforderlich.

Oberflächenbehandlung: Chemisches Ätzen, Dekontamination und Argonplasma-Kältebehandlung. Das Ergebnis ist eine homogene Mikroporosität, die die Osteoblastenadhäsion erhöht und die Osseointegration beschleunigt. Diese Oberflächenvorbereitung unterstützt die biologische Einheilung, die auf die anfängliche Druckstabilität folgt.

Mechanismus der Verankerung: Primäre Stabilität durch laterale Kompression der Spongiosa beim Einsetzen. Kein zweiter Kortexeinsatz erforderlich. Die Osseointegration entwickelt sich durch die mikroporöse Oberfläche in den Wochen nach der Operation.

Typische Platzierungen:
Kompressionsimplantate werden in Kombination mit basalen Implantaten im selben Kiefer verwendet. Die komprimierte Linie behandelt Zonen, in denen ausreichend Spongiosa vorhanden ist, was häufig im vorderen Teil des Kiefers der Fall ist.

Zone

Knochenzustand

Anmerkungen

Vorderer Unterkiefer

Breite Spongiosa vorhanden

Kein kortikales Ziel erforderlich; die komprimierte Breite sorgt für Stabilität

Anteriorer Oberkiefer

Spongiosaschicht intakt

Wird verwendet, wenn die nasale Kortikalis nicht erreichbar oder nicht erforderlich ist

Jede Zone mit mäßigem Knochenschwund

Spongiosadichte noch funktionsfähig

Leichterer chirurgischer Ansatz als Basal Line

BasalFix Compressive-Fix: Komprimierung und kortikale Verankerung in Kombination

Farbcode: Grün
Breitenbereich: 2,8 – 4,5 mm
Längenbereich: 6 – 15 mm

Die BasalFix Compressive Implantatreihe ist ein Hybrid. Der Körper komprimiert die Spongiosa bei der Insertion, wie es die Compressive-Linie tut. Die Spitze ist lang genug, um auch in die kortikale Leiste einzugreifen und eine mechanische Verankerung in der zweiten Kortikalis zu gewährleisten. Beide Mechanismen wirken gleichzeitig.

Oberflächenbehandlung: Identisch mit der Compressive Line. Chemisches Ätzen, Dekontamination und Argon-Plasma-Kältebehandlung erzeugen die gleiche mikroporöse Oberfläche für die Osteoblastenadhäsion und eine schnellere Osseointegration.

Verankerungsmechanismus: Primärstabilität durch zwei Quellen. Die Kompression der Spongiosa sorgt für laterale Reibung. Der Eingriff der Kortikalisspitze sorgt für eine tiefere axiale Verankerung. Die Kombination eignet sich für Bereiche, in denen die Spongiosa zwar vorhanden, aber dünner oder weniger dicht als ideal ist.

Typische Platzierungen:
Der Compressive-Fix ist am nützlichsten in Übergangszonen, d. h. in Bereichen, in denen die Knochenqualität von mäßiger Spongiosa zu mehr Atrophie übergeht, und in denen beide Mechanismen zusammen eine bessere Primärstabilität ergeben als einer von ihnen allein.

Zone

Knochenzustand

Anmerkungen

Anterior bis zur Mitte des Oberkiefers

Spongiosaschicht vorhanden, nasale Kortikalis erreichbar

Palatinale Neigung ermöglicht es der Spitze, die Nasenbodenrinde zu erreichen

Hinterer Unterkiefer, mäßige Knochenhöhe

Spongiosa mit mylohyoider Linie erreichbar

Kombiniert Kompression mit kortikalem Spitzenkontakt

Übergangszonen zwischen dichten und atrophierten Bereichen

Gemischte Knochenqualität

Überbrückt die Differenz zwischen benachbarten Implantatpositionen

BasalFix TPI: Tubero-Pterygoid-Verankerung

Farbcode: Gelb
Breitenbereich: 2,8 – 4,5 mm
Längenbereich: 6 – 15 mm

Das BasalFix TPI-Implantat (Tubero-Pterygoid-Implantat) ist ein zahnärztliches Implantat für den hinteren Oberkiefer. Es zielt auf den Fortsatz des Keilbeins und die Tubero-Pterygoid-Verbindung ab. Es handelt sich dabei um dichte kortikale Strukturen im hinteren Teil des Oberkiefers, die Teil der Schädelbasis sind. Dieser Knochen wird nach einem Zahnverlust nicht resorbiert. Die TPI verankert sich dort und umgeht die Kieferhöhle vollständig. Kein Sinuslift. Keine Knochentransplantation.

Oberflächenbehandlung: Plasmabehandlung durch Nobil Bioricerche, derselbe Fortsatz, der für die Basal-Linie verwendet wird. Entfernt anhaftendes Endotoxin von der Titanoberfläche.

Verankerungsmechanismus: Tiefe kortikale Verankerung im Pterygoid-Knochenkomplex. Das Implantat wird in einem posterioren schrägen Winkel eingesetzt. Das Abutment kann um bis zu 15 Grad gebogen werden, um die Abwinkelung auszugleichen. Die sofortige Stabilität ergibt sich aus der kortikalen Verankerung in einem Knochen, der unabhängig vom Grad des Knochenschwunds im Oberkiefer zuverlässig dicht ist.

Typische Platzierungen und Abmessungen:
Das TPI ist für den distalen Oberkieferbereich und den Prämolarenbereich indiziert, wenn ausreichend Knochen vorhanden ist. Es kann auch im Unterkiefer als postextraktives Implantat verwendet werden. Ohne TPI-Implantate im posterioren Oberkiefer erfordert die Restauration von Backenzähnen nach starkem Knochenschwund im Oberkiefer einen Sinuslift, Zygoma-Zahnimplantate oder ein freitragendes Brückendesign. Das TPI-Implantat ersetzt alle drei durch eine einzige schräge kortikale Verankerung hinter der Kieferhöhle.

Standort

Anatomisches Ziel

Typische Dimensionen

Primäre Tubero-pterygoidea (Zone 17-2)

Mediale Leiste des Fortsatzes des Keilbeines

3,5 x 20 mm, hinterer schräger Winkel

Tuberregion-Pterygoid-Übergang (Zone 17)

Dichte kortikale Übergänge, Tuberregion-Pterygoid

4,6 x 14 mm

Stütze der palatinalen Kortikalis (Zone 15-16)

Vertikaler Fortsatz des Gaumenbeins

4,6 x 14 mm

Prämolarenbereich

Ausreichend lokaler Knochen vorhanden

Kürzere TPI-Dimensionen, mittlere Stütze für die Brücke

Kurzreferenz: Die vier BasalFix-Serien

Serie

Farbe

Verankerung

Knochenzustand

Primäre Zone

Basal

Blau

Zweite Kortikalis, duale Kortikalis

Keine Spongiosa mehr vorhanden

Hinterer Oberkiefer, Unterkiefer, atrophische Kiefer

Komprimiert

Grün

Spongiosakompression

Gesunde Spongiosa vorhanden

Anteriorer Unterkiefer, anteriorer Oberkiefer

Komprimierend-Fix

Grün

Komprimierung + Kortikalis-Spitze

Spongiosa vorhanden, Kortikalis erreichbar

Übergangszonen, mittlerer Oberkiefer, hinterer Unterkiefer

TPI

Gelb

Kortikalis des Pterygoids

Knochenschwund im Oberkiefer, Eindringen in die Kieferhöhle

Hinterer Oberkiefer, Tuberregion – Pterygoideusübergang